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Serien

Running Point – Staffel 2: Spielt weiter auf solidem Niveau

Mit Staffel 2 von Running Point bleibt Netflix erfreulich konstant. Die Serie hält genau das Level der ersten Season und macht weiterhin einfach Spaß. Die Witze zünden nach wie vor, die Figuren funktionieren und auch die Story bleibt interessant, ohne sich zu verlieren oder unnötig aufzublähen.

Im Mittelpunkt steht wieder Isla, die nicht nur sportlich, sondern vor allem wirtschaftlich unter Druck gerät, denn das Franchise steckt tief in den roten Zahlen. Als wäre das nicht genug, kehrt ihr Bruder Cam überraschend früh aus dem Entzug zurück. Offiziell will er sich zwar im Hintergrund halten, doch schnell wird klar, dass er Islas Führung subtil untergräbt – während er gleichzeitig weiterhin mit seinen eigenen Dämonen kämpft. Sein Drogenproblem wirft auch einen Schatten auf die geplante Hochzeit, die im Laufe der Staffel immer mehr ins Wanken gerät.

Frischen Wind bringt der Neuzugang Ray Romano als „Coach Norm“. Der neue Coach fügt sich erstaunlich gut in die Serie ein und schafft es, sowohl humorvoll als auch glaubwürdig zu wirken. Trotzdem bleibt der sportliche Erfolg fragil, was zu einem spürbaren Rückschlag führt – inklusive eines kleinen Twists, der erst im Staffelfinale seine volle Wirkung entfaltet.

Auch innerhalb der Familie bleibt es chaotisch. Sandy versucht weiterhin, seinen Platz im Gefüge zu finden, und sorgt damit regelmäßig für neue komische, aber auch folgenschwere Situationen. Das Staffelfinale zieht dann einige Konsequenzen nach sich, sowohl strukturell im Franchise als auch privat für Isla, die zusätzlich einen schmerzhaften Rückschlag in ihrem Liebesleben verkraften muss. Gleichzeitig bietet das Ende aber einen schönen Abschluss und genug Stoff, um bei etwas Glück eine dritte Staffel vorzubereiten.

Fazit:
Ist Running Point Staffel 2 eine Empfehlung? Ja, definitiv. Die Serie ist kein absolutes Netflix‑Flaggschiff, hebt sich aber deutlich aus dem Serien‑Dschungel hervor. Wer die erste Staffel mochte, bekommt hier genau das, was man erwartet: Humor, Drama, Machtspiele und Basketball – solide umgesetzt und angenehm unterhaltsam.

Bewertung: 4 von 5.

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