Splinter Cell: Deathwatch – Sam Fisher ist zurück. Und wie.
Ich oute mich: Ich habe sie alle gespielt. Jede Mission, jede Schattenecke. Sam Fisher ist für mich mehr als nur ein Charakter – er ist Legende. Und jetzt ist er zurück. Splinter Cell: Deathwatch bringt den ikonischen Agenten auf Netflix in animierter Form zurück – und ja, im Deutschen spricht ihn wieder der alte Synchronsprecher. Gänsehaut pur.
Die Serie startet mit einem neuen Splinter-Agenten, bevor sie sich langsam zu Sam Fisher hocharbeitet. Der ist sichtlich in die Jahre gekommen – und genau das macht die Serie stark. Fisher ist nicht mehr der unbesiegbare Schatten, sondern ein erfahrener Profi, der einstecken muss. Die Action ist knackig, die Story solide, und es gibt sogar einen echten Plot-Twist.
Im Vergleich zu anderen Game-Adaptionen auf Netflix – Lara Croft, Dragon’s Dogma oder Resident Evil – ist das Tempo hier deutlich besser. Kein Leerlauf, keine Langeweile. Die Charakterentwicklung bleibt zwar etwas flach, aber das Potenzial für Staffel 2 ist da. Und die ist bereits bestellt.
Die Antagonist:innen sind gut geschrieben und hätten locker für eine weitere Staffel gereicht. Auch der Plot wirkt nicht aufgesetzt, sondern organisch. Besonders spannend: Die ökologischen Elemente passen überraschend gut zur aktuellen Weltlage und geben der Serie einen subtextuellen Tiefgang.
Fazit: Wer Sam Fisher liebt, wird hier nicht enttäuscht. Die Story funktioniert, die Action sitzt, und die Nostalgie ist real. Splinter Cell: Deathwatch lohnt sich – für Fans und für alle, die auf clevere Agenten-Action stehen.


