„Zurück in die Zukunft“ – Warum 88 Meilen pro Stunde nie wieder dasselbe waren
Es ist so weit: 40 Jahre sind vergangen, seit Zurück in die Zukunft die Kinoleinwände eroberte – und doch taucht die magische Zahl 05.11.1985 wieder auf meinem Bildschirm auf, als wäre es gestern gewesen.
Nach all der Zeit ist dieser Film kaum gealtert. Robert Zemeckis hatte damals schon ein Gespür für Timing und Bewegung: dynamische Schnitte, fließende Kamerafahrten, und ein Humor, der bis heute zündet. Die Charaktere? Unvergesslich. Michael J. Fox als Marty McFly ist bis heute das Gesicht der 80er-Zeitreise-Fantasie, und Christopher Lloyds Doc Brown – exzentrisch, genial, liebenswert – bleibt eine Ikone.
Doch was macht diesen Film wirklich besonders? Es ist die Idee dahinter. Die Magie der Erzählung. Schon die ersten fünf Minuten arbeiten fast ausschließlich mit environmental storytelling – und erzählen dabei bereits die halbe Geschichte. Der DeLorean DMC-12 wird zur neuen Zeitmaschine, zum popkulturellen Nachfolger von H.G. Wells’ Vision. Und wenn Alan Silvestris Musik erklingt, wissen wir sofort: Es ist Zurück in die Zukunft-Zeit.
Der erste Teil war ein Riesenerfolg – und bereitete den Weg für zwei weitere Filme, die erst nach dem Triumph des Originals in Auftrag gegeben wurden. Ein Glück, dass die Zeitreise weiterging.
Fazit:
Wenn es irgendwo eine Liste der Filme gibt, die man gesehen haben muss – Zurück in die Zukunft gehört nicht nur drauf, sondern ganz nach oben. Zeitreise wurde seitdem nie wieder so intensiv, charmant und mit all ihren kleinen Nebenwirkungen erzählt.
Doch das große Chaos kommt erst noch.
Freut euch auf meine nächste Kritik zu Teil 2 – es wird… turbulent.


