Shrinking Staffel 2: Wenn eine Serie dein Herz repariert
Die erste Staffel war schon ein absoluter Tipp – aber man glaubt es kaum: Die zweite ist noch besser. So etwas hat man wirklich selten. Es gibt mehr Screentime für Harrison Ford und einige fantastische Cameos. Unter anderem tauchen Cobie Smulders (How I Met Your Mother) und Michael J. Fox auf. Besonders die Szenen mit Michael J. Fox haben mich tief berührt – da standen mir mehrfach die Tränen in den Augen.
Auch inhaltlich geht die Serie mutig weiter. Der Tod von Jimmys Frau wird nicht nur gezeigt, sondern emotional sehr feinfühlig aufgearbeitet – einschließlich der Perspektive des Täters. Das ist stark, überraschend und extrem gut gespielt.
Neben den großen Momenten entwickeln sich auch die Nebenhandlungen:
- Alice hat ihren ersten Freund,
- Brian möchte ein Kind bekommen,
- Jessica ringt mit der Frage, wie weit sie mit Jimmy gehen möchte,
- und Paul kämpft weiterhin offen mit seiner Parkinson-Erkrankung.
Die erste Staffel endete bereits mit einem starken Cliffhanger – und Staffel 2 legt sogar noch eine Schippe drauf. Man sitzt am Ende wirklich auf dem Sofa und braucht erst einmal ein paar Minuten, um das Gesehene zu verarbeiten.
Fazit:
Aus einem „muss man sich mal ansehen“ ist für mich ein ganz klares Must‑See geworden. Wer Serien liebt, die warmherzige Figuren, echte Probleme und dazu einen genialen, nie überladenen Humor mit Tiefgang bieten, ist hier goldrichtig. Eine glatte 5‑Sterne‑Bewertung.


