Die Unfassbaren – Magie trifft Masterplan

Ich habe viel über diese Filmreihe gehört, sie aber nie selbst gesehen. Jetzt, mit dem dritten Teil in Sicht, hole ich meine Wissenslücken auf – und lande direkt in einem Heist-Movie mit Zauberern. Klingt verrückt? Funktioniert überraschend gut.
Schon zu Beginn wird klar, dass dieser Film mit unseren Erwartungen spielt. Morgan Freemans Figur bringt es auf den Punkt: „Kommen Sie ganz nah ran. Denn je mehr Sie zu sehen glauben, desto einfacher wird es, Sie zu täuschen.“ Und genau das passiert. Der ganze Film ist ein einziger Trick – und wie bei jeder guten Illusion wird man klassisch vom Assistenten abgelenkt, während das eigentliche Kunststück im Hintergrund passiert.
Das Ensemble ist hochkarätig, fast ein Who’s Who der Filmindustrie, und alle wissen, was sie tun. Die Story verwebt mehrere Plots, die sich am Ende in einem cleveren Twist bündeln. Visuell und im Schnitt ist Die Unfassbaren stark. Trotz der Vielzahl an Hauptfiguren bekommt jede ihren Moment, ihre kleine Geschichte. Nichts wirkt überladen oder fehlt – vielleicht, weil ich noch ganz von der Magie geblendet bin.
Jesse Eisenbergs Figur bringt die Haltung der Magier auf den Punkt: „Lektion eins der Magie: Sei immer der schlauste Kerl im Raum.“ Und genau so fühlt sich der Film an – clever, selbstbewusst und voller doppelter Böden.
Mehr zu verraten wäre Spoilerei. Deshalb mein Fazit: Der Film ist jede Sekunde wert. Wer Heist-Filme liebt und sich gern verzaubern lässt, ist hier goldrichtig. Die Unfassbaren ist ein magisches Spektakel mit Köpfchen.

