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Wo Popkultur Tiefgang bekommt und Verspätung zum Stilmittel wird.

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Games

Assassin’s Creed Shadows – zwischen Steuererklärung und Samurai-Schlacht

Die Story ist nett, aber ich empfehle, sich zunächst auf die Hauptmission zu konzentrieren – sonst verliert man sich schnell in Nebenaufgaben.

Die Nebenmissionen sind oft Standardkost: Töte 100 Samurai, sammle 10 Gerichte oder finde Stammesflaggen. Es gibt aber auch schöne Ausnahmen, die richtig Spaß machen. Besonders die Kofuns sind eine willkommene Abwechslung.

Die Open World ist riesig – so groß, dass man nebenher fast seine Steuererklärung machen könnte. Und ja, das meine ich positiv: Während man von A nach B reitet, bleibt genug Zeit, um nebenbei etwas anderes zu erledigen. Perfekt also für Spieler, die gerne „nebenbei zocken“ – vergleichbar mit Bügeln beim Serien schauen: Man verpasst nichts Wichtiges und kann im richtigen Moment wieder voll einsteigen.

Fazit:
Das Spiel ist gut. Das Perk-System und der Rüstungsbau machen Spaß, ebenso die Action und das Spielen zweier unterschiedlicher Figuren, die sich auch im Kampf merklich unterscheiden. Ein Highlight war für mich die eine Szene, in der man die Charaktere on the fly wechseln konnte – das brachte richtig Dynamik ins Spiel. Schade, dass diese Möglichkeit nur einmal genutzt wurde. Mehr davon hätte das Ganze noch besser gemacht.

Bewertung: 3.5 von 5.

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