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Dead Island 2 – Wenn der Zombie-Schnetzelhunger ruft

Dead Island 2 startet mit einem dramatischen Schlauchlevel, das den Flugzeugabsturz und den Ausbruch der Zombie-Apokalypse inszeniert – cineastisch, intensiv, direkt ins Chaos. Danach öffnet sich das Spiel in kleinen, miteinander verbundenen Open-World-Arealen. Mit einem Hauch Metroidvania-Feeling kämpft man sich durch Neben- und Hauptmissionen in neue Häuser, Straßen und Bezirke. Jeder Fortschritt fühlt sich verdient an – und macht richtig Laune.

Die Story? Abgedreht wie gewohnt, mit einem Augenzwinkern und einem offenen Ende, das Raum fürs Endgame lässt. Und das lohnt sich: Wer nach der Hauptstory noch nicht genug hat, kann sich weiter durch Horden schnetzeln, looten und leveln.

Besonders glänzt Dead Island 2 im Koop-Modus. Wie schon im ersten Teil funktioniert das Zusammenspiel reibungslos und macht enorm Spaß – gemeinsam Zombies zu zerlegen, ist einfach doppelt befriedigend. Das Levelsystem, die Waffenmodifikationen und die freischaltbaren Perks sind gut aufeinander abgestimmt. Man kann abgefahrene Effekte auf seine Waffen legen und sie direkt an den Untoten testen – ein Spielplatz für Splatter-Fans.

Das Leveln geht angenehm flott: Anfangs noch vorsichtig, wird man mit der Zeit immer mächtiger und kreativer im Umgang mit seinen Fähigkeiten. Die Spielzeit liegt bei etwa 20–24 Stunden für die Hauptstory, mit Nebenquests kommt man locker auf 40 Stunden – und das fühlt sich nie nach Fleißarbeit an.

Fazit: Dead Island 2 ist das perfekte Ventil für schlechte Tage. Wenn der Frust groß ist, hilft nur eins: „Ich muss mal ein paar Zombies töten.“ Danach fühlt man sich garantiert besser. Gern geschehen.

Bewertung: 4 von 5.

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