Abbott Elementary – Staffel 4: Kein bisschen müde, dafür umso bissiger
Nach vier Jahren zeigt Abbott Elementary keinerlei Ermüdungserscheinungen. Die Folgen bleiben auf hohem Niveau und nehmen weiterhin das amerikanische Schulsystem pointiert aufs Korn – mal subtil, mal frontal, aber immer mit Herz und Humor.
Die Abbott-Schule kämpft wie gewohnt mit nicht vorhandenem Inventar und kreativen Lösungsversuchen. Besonders absurd: Der Versuch, über eine Erpressung eines Golfclubs an neue Geräte zu kommen. Natürlich fliegt das auf – und wie die Beteiligten mit den plötzlichen Möglichkeiten umgehen, wird von den Writers gewohnt originell und vielschichtig erzählt.
Die Charaktere entwickeln sich weiter, und mit ihnen auch der Humor. Die Serie bleibt nicht stehen, sondern nutzt die vierte Staffel, um persönliche Entwicklungen in den Vordergrund zu rücken. Besonders gelungen sind die Folgen „Karaoke“, „Winter Break“, „Rally“ und „Mitmach-Museum“, die den Lehrkräften Raum geben, über sich hinauszuwachsen – oder einfach mal zu scheitern, aber mit Stil.
Fazit:
Wer auf Dramedy steht, die auf dem Level von Scrubs spielt – mit einem scharfen Blick für soziale Missstände und einem Ensemble, das man einfach lieben muss – ist bei Abbott Elementary Staffel 4 goldrichtig.


