The Rookie Season 7: Alltag, Drama und die Suche nach Tiefe
Lucy und Tim sind weiterhin das Herzstück der Serie. Gerade Tim überrascht: seine notorische Grantigkeit macht ihn sogar zum TikTok-Star – ein gelungener Meta-Gag, der zeigt, wie sehr die Serie mit der Gegenwart spielt.
John Nolan hingegen stagniert. Seine Beziehung zu Bailey tritt auf der Stelle, und der Versuch, ein Kind zu adoptieren, bleibt die einzige größere Entwicklung. Für einen Serien-Leader wie Nathan Fillion ist das zu wenig – hier wünscht man sich dringend mehr Substanz.
Mein persönliches Highlight: die Episode über das Feuer in L.A. Da die Ereignisse auf realen Begebenheiten beruhen, entfaltet die Serie eine ungeahnte Tiefe und beweist, dass sie mehr kann als Routinefälle.
Ein klassischer „großer Bösewicht“ fehlt diesmal, und auch die charmanten Intros mit kleinen Polizeigeschichten aus dem Alltag vermisse ich schmerzlich. Trotzdem bleiben die einzelnen Fälle spannend – getragen vor allem von Tim und Lucy.
Nicht zu vergessen: die beiden neuen Rookies. Einer ist ein notorischer Lügner, dessen Storyline clever und überraschend erzählt wird. Der andere ein ehemaliger Footballspieler, dessen Begegnung mit einem Profi-Athleten zu einer der stärksten Folgen der Staffel gehört.
Fazit
The Rookie bleibt auch in Season 7 sehenswert. Die Serie punktet mit starken Figuren, emotionalen Highlights und soliden Fällen. Doch Nathan Fillion braucht dringend wieder mehr Raum, um als Kopf der Serie zu glänzen. Insgesamt aber: eine Staffel, die Spaß macht und Lust auf mehr weckt.

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