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Mehr als nur ein Bonus: Valley of Memory im Test

Es ist großartig, dass Mirage neues Leben eingehaucht wurde – und ein kostenloser DLC mit rund sechs Stunden Spielzeit ist definitiv ein cleverer Schachzug fĂŒr gute Verkaufszahlen zum WeihnachtsgeschĂ€ft 2025.

Was macht diesen DLC besonders?
Im Gegensatz zum „Alibaba und die 40 RĂ€uber“-DLC merkt man hier, dass sich das Team wirklich MĂŒhe gegeben hat. Ein komplett neuer Kartenbereich wird eingefĂŒhrt, und die Entwickler ziehen alle Register, um die Spielengine mit frischen Ideen zu fĂŒttern. Unser Adler muss beispielsweise einen SchlĂŒssel beschaffen, wir werden festgenommen und verlieren alle Waffen – das sorgt fĂŒr Spannung und Abwechslung. Es gibt zahlreiche Wege, die Hauptquest zu lösen, und zusĂ€tzlich sechs neue AuftrĂ€ge.

Ein echtes Highlight ist die letzte Hauptquest: Sie erinnert stark an die Allianzen-Saga aus Valhalla und bietet mehrere Lösungswege sowie unterschiedliche Enden. Das sorgt fĂŒr Wiederspielwert und macht die Geschichte umso packender.

Auch die Animus-Missionen sind ein Pluspunkt: Hier spielt man alte Quests mit neuen Zielen erneut durch und wird dafĂŒr belohnt.

Das Manko:
Damit die Ubisoft-Formel vollstĂ€ndig ausgeschöpft wird, gibt es erneut Sammelobjekte und SchĂ€tze, die den letzten Kartenbereich fĂŒllen. Leider wirkt das etwas lieblos – ein paar zusĂ€tzliche Missionen hĂ€tten hier fĂŒr mehr Abwechslung gesorgt. In den verlassenen WĂŒstenstĂ€dten findet man zwar versteckte SchĂ€tze, aber nichts, was die Suche wirklich lohnt. Es wirkt, als hĂ€tte die Zeit nicht gereicht, um diesen Bereich sinnvoll zu gestalten – oder man hat entschieden, dass es fĂŒr einen kostenlosen DLC nicht nötig ist.

Fazit:
FĂŒr lau – und selbst wenn er kostenpflichtig wĂ€re – ist „Valley of Memory“ ein DLC, der Spaß macht und mit einer netten Geschichte um einen verlorenen Vater ĂŒberzeugt.

Bewertung: 4 von 5.

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