Stranger Things Season 5: Ein Finale, das alles zusammenführt

Die finale Season von Stranger Things ist endlich da – aufgeteilt in zwei Teile und gekrönt von einem abschließenden Film. Deshalb kommt meine Kritik auch erst jetzt. Vorweg: Mir gefällt diese letzte Staffel ausgesprochen gut. Der Abschluss sitzt, auch wenn das Ende bereits neue Diskussionen ausgelöst hat, ob es wirklich das Ende ist.
🔍 Inhalt & Figuren
Die Figuren erhalten einen runden Abschluss ihrer Entwicklung, und die verschiedenen Handlungsstränge werden sauber zusammengeführt. Besonders positiv finde ich, dass die Staffel sich nicht nur auf das große Finale konzentriert, sondern auch intime Momente zulässt – etwa ein Coming-out, das zeigt, wie sehr sich die Charaktere im Laufe der Serie weiterentwickelt haben.
Zugegeben: Im zweiten Teil wird das Ende an manchen Stellen etwas zu deutlich angeteasert. Ein wenig subtiler hätte es sein dürfen.
🎬 Technik & Atmosphäre
Optisch spielt die Staffel in einer eigenen Liga. Technik, Effekte und Kulissen bewegen sich weit über normalem Serienniveau – teilweise fast schon auf Kinoniveau. Die Produktion wirkt in jeder Szene durchdacht und hochwertig.
⭐ Lieblingsfolgen
Meine persönliche Lieblingsfolge ist die, in der wir erstmals tiefere Einblicke in Vecnas Hintergrundgeschichte bekommen und gleichzeitig mehr über Wills Fähigkeiten erfahren: Folge 4 – „Der Zauberer“.
Auch „Die Brücke“ wird oft schlechter bewertet, als sie es verdient. Für mich ist sie das perfekte Bindeglied zur finalen Episode und bereitet das große Finale dramaturgisch sauber vor.
🎉 Das Finale
Und dann das Finale – was soll ich sagen? Ein Wahnsinn. Wie hier vier große Erzählstränge gleichzeitig auf ihr Ziel zusteuern und schließlich zusammengeführt werden, ist erzählerisch beeindruckend. Die Kids sind inzwischen erwachsen, und das merkt man auch an ihren schauspielerischen Leistungen. Viele von ihnen liefern hier ihre bisher stärksten Momente ab.
✅ Fazit
Unbedingt ansehen. Wirklich. Diese Staffel darf man nicht verpassen.
Mic drop.

