„Houston, wir haben Gefühle!“ – Fly Me to the Moon bringt Romantik ins Raumfahrtprogramm
Eine seichte, wunderschöne Liebeskomödie mit Top-Besetzung: Scarlett Johansson als PR-Managerin Kelly Jones bringt frischen Wind und dringend benötigte Gelder in die NASA-Kassen. Channing Tatum spielt Cole Davis, den stoischen Launch-Direktor, der die Apollo-11-Mission zum Erfolg führen soll. Woody Harrelson als Moe Berkus sorgt für die nötige Finanzierung – und hat einen Plan B in der Hinterhand: Eine inszenierte Mondlandung im Studio, falls das Original nicht sendetauglich sein sollte.
Die Kulissen sind ein nostalgischer Traum: 60er-Jahre-Flair trifft auf Raumfahrtromantik. Die Zeit wurde detailverliebt eingefangen – von den Outfits bis zur Technik. Und die Chemie zwischen Johansson und Tatum? Funkelnd. Ihr Schlagabtausch ist pointiert, charmant und genau das Richtige für einen entspannten Kinoabend.
Szene-stehlende Sidekicks mit NASA-Ausweis:
Ob PR-Assistenten, Technik-Nerds oder Studio-Regisseure – die Nebenfiguren in Fly Me to the Moon sind wie kleine Raketen: nicht immer im Fokus, aber voller Energie. Sie sind klug, motiviert und bereit, jeden Wunsch zu erfüllen – auch wenn sie manchmal eher Chaos als Kontrolle verbreiten. Jim Rash als überdrehter Regisseur Lance Vespertine liefert Hollywood-Glanz mit Hang zur Eskalation, während Anna Garcia und Noah Robbins als junge NASA-Mitarbeiter charmant überfordert durch die PR-Turbulenzen stolpern. Ihre Naivität ist nicht nur liebenswert, sondern auch der perfekte Katalysator für Situationskomik. Und wenn Ray Romano als PR-Veteran Henry Smalls mit trockenem Humor die Szene betritt, weiß man: Hier wird gleich ein PR-Feuerwerk gezündet – oder gelöscht.
Fazit: Popcorn raus, Freundin schnappen und einen netten Abend einleiten – Fly Me to the Moon hat alle Voraussetzungen dafür. Wer auf Romantik mit NASA-Backdrop, cleverem Witz und einem Hauch Verschwörung steht, wird bestens unterhalten.


