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Serien

Zwischen Karriere, Chaos und Gefühl – Not Suitable for Work im Check

So, diesmal habe ich mir für meinen Filmblock eine Serie rausgesucht, die aktuell bei Disney+ läuft: „Not Suitable for Work“ – mit 9 Folgen bisher. Und ich sag’s direkt, die hat mich echt gut abgeholt.

Im Kern ist das eine moderne Coming-of-Age-Comedy über fünf Mittzwanziger aus der Gen Z, die in Manhattan leben – aufgeteilt in zwei WGs, direkt nebeneinander. Zwei Frauen auf der einen Seite, drei Männer auf der anderen. Und genau aus dieser Konstellation entsteht nach und nach dieses typische Chaos aus Job, Gefühlen und Lebensträumen.

Auf der einen Seite haben wir AJ Pascarelli – hochintelligent, extrem ehrgeizig und komplett fokussiert auf ihre Karriere im Finanzsektor. Die will ganz nach oben und versucht krampfhaft, Privatleben und Job sauber zu trennen… was natürlich irgendwann nicht mehr funktioniert.

Dann ist da Abby, die kreative Seele der Truppe. Sie kämpft sich durch die Modewelt, träumt davon, als Stylistin groß rauszukommen – muss sich aber mit einer richtig unangenehmen Chefin rumschlagen. Und als dann auch noch ein teures Designerteil verschwindet, wird’s für sie richtig eng.

Auf der anderen Seite steht Davis – ein bisschen tapsig, manchmal lost, aber total sympathisch. Und genau der entwickelt nach und nach ziemlich komplizierte Gefühle für AJ. Das ist echt gut gemacht, weil sich das langsam aufbaut und nicht einfach so reingeworfen wird.

Josh ist der ehrgeizige Journalist, der unbedingt vorankommen will – nur leider oft nicht merkt, wann er besser mal den Mund halten sollte. Gleichzeitig kämpft er ständig mit Geldproblemen, was das Ganze ziemlich real wirken lässt.

Und dann haben wir noch Kel, der versucht, sich als Schauspieler in New York zu etablieren. Klassischer Traum – große Stadt, harte Realität – aber mit kleinen Erfolgen, die ihm Hoffnung geben.

Zusätzlich sorgt Bill Gibson für extra Spannung, vor allem durch seine enge Verbindung zu AJ. Und genau da wird’s dann richtig interessant, weil Geheimnisse und Drama in die Gruppendynamik reinplatzen.

Was mir richtig gefallen hat: dieses langsame Zusammenwachsen. Am Anfang noch zwei getrennte WGs, aber mit jeder Folge verschwimmen die Grenzen mehr. Freundschaften werden enger, Gefühle entwickeln sich, Dinge werden komplizierter – und das alles wirkt ziemlich authentisch.

Die Serie hat so einen leichten „Friends“-Vibe, aber moderner und ein Stück näher an der heutigen Realität. Sie ist romantisch, manchmal spannend, hat angenehmen Humor und lässt sich einfach gut schauen.

Mein Fazit: Perfekt für einen entspannten Abend – aber definitiv nichts zum Nebenbei-Gucken. Bügelbrett kann weg, weil man schon aufpassen sollte. Da steckt mehr drin, als man am Anfang denkt.

Bewertung: 3.5 von 5.

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