Twisted Metal Season 2: Wenn Wahnsinn PS bekommt

Trash? Ja.
Abgedreht? Ja.
Coole Fahrzeuge? Ja.
Völlig durchgeknallte Story? Absolut.
KillerâClown? NatĂŒrlich â und ich liebe ihn.
Twisted Metal Season 2 liefert genau das, was man erwartet, und dann noch ein paar Schippen Wahnsinn obendrauf. Sweet Tooth ist wieder in Höchstform, Stew bleibt die beste Nebenfigur der Serie, und allein die ganzen Wortspiele rund um âStew.0â sind Comedy-Gold.
John Doe fĂŒhlt sich in der vermeintlich sicheren Stadt nicht mehr wohl und sucht den Ausbruch â im wahrsten Sinne. Das gelingt ihm, und unterwegs trifft er auf alte Bekannte wie Quiet, deren Geschichte sich weiterentwickelt, genauso wie die seiner Schwester. Beide HandlungsstrĂ€nge decken neue Geheimnisse auf und erweitern das Chaos-Universum der Serie sinnvoll.
Nachdem wir in Season 1 kein richtiges Rennen bekommen haben, liefert Season 2 endlich das, was der Titel verspricht: Twisted Metal. Ein Battle Royale voller absurder Ideen, Horror-Momente und jeder Menge Blut. Die Serie hĂ€lt sich nicht zurĂŒck â und Sweet Tooth schon gar nicht, solange man ihn lĂ€sst.
Dazu kommen ein Wunschbrunnen, ein teuflischer Deal und ein Finale, das nicht nur genial ist, sondern gleich zwei PostâCreditâSzenen liefert, die Season 3 anteasern.
Mein persönliches Highlight: der Waffenraub in Folge âLZGTBZYâ, der Quiet und Doe nicht nur nĂ€her zusammenbringt, sondern auch zeigt, wie viel SpaĂ die Serie mit ihren eigenen Regeln hat. Der Humor geht klar in Richtung Deadpool â kein Wunder, wenn man sich die Autorenteams anschaut. Das Budget wurde sichtbar aufgestockt, und die neuen Fahrzeuge sehen fantastisch aus.
Fazit: Anschauen und sterben â willkommen bei Twisted Metal. Eine Serie, die nicht nur Gas gibt, sondern das Gaspedal abreiĂt.

